Inbrünstig vorgetragene Folksongs, die einen an den frühen Nathaniel Rateliff oder The Tallest Man On Earth erinnern. Will Varleys wunderbar knödelige Stimme nimmt einen vom ersten Moment an gefangen. Ein Live-Album, dass die Atmosphäre eines kleinen Clubs – sozusagen face to face mit dem Künstler – authentisch rüberbringt. Bester Song ist aber kein Folk- sondern Blues-Titel: „Something Eating Away At Us“ nimmt einen, unterstützt von Duncan Mckays einsamer Trompete, in eine tranceartige Gefangenschaft. So was haben früher nur die Waterboys hinbekommen. Reinhören und treiben lassen!
Will Varley: Through the Lowlands
