Opulente Arrangements waren noch nie Sophie Hungers Ding. 2017 zog die Schweizerin nach Berlin und wurde schnell Stammgast in Technotempeln wie KitKat und Berghain, wo sie analoge Synthesizer sowie Drum-Computer für sich entdeckte. Die verdrängten die klassischen Instrumente und Hungers Jazz-Folk-Hybrid war passé. „Minimal electronic Folk“ – der ganz schön nach den 80ern klingt – nennt die Neu-Berlinerin den Stil der elf Songs auf ihrem ersten komplett englischsprachigen Album. Die sind selbstverständlich vom 24.–26.9. live bei ihren Konzerten in Köln zu hören.
Sophie Hunger: Molecules
