15 Jahre Pause und die bange Frage: Was geht noch im Hause Mike Ness und Social Distortion? Wie viel Punkrock steckt in alten Knochen und wie viel Sturm und Drang ist möglich? Nach Ness’ Krebserkrankung, nach abgesagten Touren. Für eine ewig treue Fanbase. Unterm dicken Strich ist Born to Kill ein wenig Werkschau und Querschnitt der verschiedenen SD-Epochen, atmet stellenweise klassischen Rootrock, trägt aber zum Glück wieder ausreichend Energie und Punk der White Light in sich. Doch machen wir uns nichts vor – Textzeilen wie „Crazy Dreamer, with your crazy dreams. Crazy Dreamer, come dream with me“ gehen nur klar, weil Ness sie singt. Some Guys haben den Dreh raus!
Social Distortion: Born To Kill
