War damit in dieser Form zu rechnen? Dass Jörkk Mechenbier und Lasse Paulus in dieser Dichte erneut so zünden? Vielleicht liegt es am Alter, der Sentimentalität und schlichtweg dem Bewusstsein, dass nur noch weniger Jahre vor, als hinter mir liegen. Aber schon lange hat mich keine deutsche Platte so abgeholt wie der vierte Release von Schreng Schreng & La La. Bitte ein Bier, einen Schnaps und vielleicht rauche ich dazu sogar eine Marlboro Light. Allein weil ich so durchgeschüttelt bin. Emotionen und so. Von diesem Lo-Fi-Akustik-Punkrock mit gefühlt 100 Textpassagen, die ich mir als Wandtattoo übers Bett hängen mag. Vielleicht sogar für immer. Fuck the City, fuck the King!
Schreng Schreng & La La: Catch & Release
