Im neonfarbenen Kosmos von Paula Carolina trifft Funpunk auf Indiepop auf NDW und „Yeah“ reimt sich auf „Moncler“. Das klingt in der Tat ziemlich wild, und endlich ergibt ein Albumtitel mal so richtig Sinn. Wobei die Wildheit nicht nur bloße Pose bleibt, sondern sowohl musikalisch als auch textlich durchaus substanziell ist. Denn Paula Carolina ist nicht nur eine begabte Musikerin, sondern auch eine schlaue Beobachterin ihrer Zeit mit einem klaren feministischen Standpunkt. Diese zweite Ebene sorgt dafür, dass „wild“ eine Tiefe erhält, die weit über gelungene Gags und Mitsinghits hinausweist.
Paula Carolina: wild
