Dieses Album macht ratlos. Die Attitüde soll irgendwie Punk sein, doch über adoleszente Nabelschau kommt Moonkid nicht hinaus. Fraglich ist dabei auch, wie lange die Pose eines ebenso orientierungslosen wie drogenaffinen Außenseiters einen auch schon 26-jährigen Musiker tragen soll. Der Punk des Stilmixes à la Lil Peep ist zu flach, der Trap zu belanglos und die Texte zu eindimensional. Wenigstens hat Moonkid den Support von Swiss, auf dessen Label „Geschichten vom Mond“ erscheint. Ob sich dafür mehr als ein paar TikTok-Kids interessieren, ist fraglich.
Moonkid: Geschichten vom Mond
