Okay, das kommt unerwartet – mit einem Sample aus einem Kung-Fu-Film stellt sich Megaloh gleich zu Beginn seines ersten Albums auf dem eigenen Label in die Tradition des Wu-Tang-Clans. Und das nicht nur thematisch, sondern auch, was den Sound angeht. Also gibt es viele Beats ohne Drums, Filmsamples und Old-School-Rap. Das steht Megaloh, der auch die dafür nötige lyrische Qualität mitbringt, wie erwartet gut. Es bedeutet aber auch, dass „Schwarzer Lotus“ als Gesamtwerk betrachtet werden muss – offensichtliche Hits wie „Wer hat die Hitze“ fehlen hier beinahe komplett.
Megaloh: Schwarzer Lotus
