Remember 2005 und „Die Perfektion“. Da bretterten Madsen unvermittelt auf die Bühne, krachend und doch mit so viel Pop im Blut, dass sie das Zeug zum großen gemeinsamen Nenner hatten. Madsen waren und sind catchy, vielleicht manchmal ein wenig cheesy, aber in all den Jahren zur Instanz im deutschen Indierock geworden. Zehn Platten im Koffer! In nahezu beständiger Besetzung. Das muss erst einmal gelingen. Und mit „Smile“ nach 21 Jahren nochmals so frisch und unverbraucht zu klingen, ist erst recht ein verdammtes Kunststück. Eine Platte voll mit Hits, fast ohne jedwede Schwäche, satt produziert und mit dem Charme der einfachen, aber deshalb nicht minder bedeutsamen Message. Politisch und privat.
Madsen: Smile
