Manchmal braucht es ein in seiner Unaufgeregtheit aufregendes Album wie „before the reverb“, um sich auf das zu besinnen, worum es bei Musik eigentlich gehen sollte: liebevolle Arrangements, eine ausdrucksstarke Stimme und vor allem Gefühle. All das geht low key orchestra so dermaßen selbstverständlich von der Hand, dass man sich bei ihrem Indiepop unweigerlich an internationale Kollegen wie Bright Eyes erinnert fühlt. Dabei entstand das Debüt des Duos an der deutsch-dänischen Grenze. Bisweilen liegt in der Ruhe dann doch die Kraft.
low key orchestra: before the reverb
