Glück muss man haben – selten hat ein Nachname so gut zur Musik gepasst wie bei Jakob Lebsanft. Mit federndem Indiepop und zerbrechlicher Stimme singt der Wahlberliner vom Leben und Leiden in der Großstadt und im Kapitalismus. Das ist auf Albumlänge trotz des sperrigen Openers „Die Richtige Bekleidung“ musikalisch und sprachlich abwechslungsreich genug, um den Hörer bei der Stange zu halten. Und wer seinen Albumrelease in der Kantine am Berghain feiert, ist nahe genug am Zeitgeist, um authentisch zu sein – oder zumindest so zu wirken.
Lebsanft: Lebsanft
