Bedürfte es noch eines Beweises, dass Dänemark mehr ist als ein nationgewordenes Hygge-Klischee, müsste man nur den Blick auf das Cover von Julie Pavons Debutalbum richten. Dort nämlich fixiert die 26-Jährige mit herausforderndem Blick und selbstbewusster Pose. Und das völlig zurecht, denn ihr wilder Mix aus Achtziger-Industrial, Neunziger-Rave und Trance mit pathosgesättigter Stimme ist ziemlich einzigartig – und ziemlich mitreißend. Schon als Konserve ist „Born With Heartbreak“ ein Erlebnis, umso spannender dürften Pavons Liveauftritte werden.
Julie Pavon Born With Heartbreak
