In einer Zeit, in der künstlerische Relevanz in monatlichen Spotify-Hörern gemessen wird, ist JBS ein ganz Großer. Dazu passt auch seine durch das Internet ermöglichte Aufstiegsstory, die hier nicht wiedergegeben werden soll. Viel spannender ist das Debütalbum des tatsächlich im Jahr 2005 geborenen Jungen aus NRW, das von dessen kraftvoller Stimme und überraschend reifen und poetischen Texten getragen wird. Neben JBS haben zehn weitere Produzenten den Sound der Songs geprägt, die irgendwo zwischen Pop, Elektro und Indie zu verorten sind. Sollte man sich mal live anschauen.
JBS: Zweitausendfünf
