Er ist ein Country-Star. Aber wer ihn darauf reduziert, vergisst den Soul in seiner gewaltigen Stimme. Erst der macht ihn zu dem Giganten, der er ist. Spätestens seit er im Frühjahr beim Super-Bowl die Nationalhymne performte und ganz nebenbei so was von crushte, ist er sowieso über jeden Zweifel erhaben. Wer es übrigens noch nicht gesehen haben sollte, dem wird dringend empfohlen, diese Hausaufgabe schnellstens zu erledigen. Das neue Album reiht sich ein in das gnadenlos gute Gesamtwerk des passionierten Cowboyhut- und Basecap-Trägers aus Kentucky. Balladen zum Steine Erweichen und Rockern, die zwar nicht weit von Stadion entfernt sind, aber immer wieder gerade noch so die Kurve bekommen. Ein Mann auf dem Zenit seines Schaffens.
Chris Stapleton: Higher
