Die Geschichte der beiden bayerischen Bruckner-Brüder ist so hart an der Kitschgrenze, dass es beinahe körperlich wehtut: Lehrerkinder, Bandkollegen und Mitbewohner mit Kind und Kegel. Klingt alles erst mal ziemlich langweilig, doch in einem anderen Licht betrachtet ist „Zusammenbleiben“ ein zwar unspektakuläres, aber radikal ehrliches und dennoch positives Album geworden. Eben weil die Bandbiografie ist, wie sie ist. Indiepop für Menschen Mitte 30, die endlich mal irgendwo ankommen wollen. Und dabei auf gute Musik nicht verzichten möchten.
Bruckner: Zusammenbleiben
