Wenn der Weltuntergang sich ganz nah anfühlt, dann lohnt sich der Blick nach innen. Diesen wagt der Moabiter Rapper Apsilon auf seinem zweiten Album. Rassismus, Perspektivlosigkeit, Vereinzelung – es muss doch einen Ausweg geben. Wie genau der aussehen kann, wird auf „Glanz Null“ verhandelt. Nicht politisch, sondern persönlich. Mit einer organischen Mischung aus Lyrik, Livedrums, Band-Elementen und elektronischen Sounds. Und als wäre all das nicht überzeugend genug, gastieren auch noch Berq, Summer Cem und Ikkimel. Stark.
Apsilon: Glanz Null
