Für diese und noch viel mehr Bedarfsfälle von kurzfristiger, fachgerechter und liebevoller Betreuung für die kleinen Prinzessinnen und Prinzen Aschaffenburgs und der Region gibt es das Grenzenlos Kindernest mitten in der City. Genauer gesagt in der Herstallstraße 35, sprich in der Passage, die beim Strößer Döner von der Herschelgass’ abzweigt – NOCH zentraler geht’s also fast gar nicht.
Und diese Kinderkrippe ist im wahrsten Sinne des Wortes „die etwas andere KiTa“ der Stadt. Denn hier kann man seinen Nachwuchs auch sehr kurzfristig in die Obhut der insgesamt vier ausgebildeten Erzieherinnen geben, so zum Beispiel nach erfolgter Anmeldung am Vortag oder sogar, sofern noch Platz ist, im Notfall auch spontan nach telefonischer Absprache direkt am selben Tag.
© Till Benzin
Kindernest Grenzenlos
Das Kindernest Grenzenlos – eine Betreuungsstätte für alle
Grundvoraussetzung ist, dass sich die Kinder nach einer angemessenen und behutsamen Eingewöhnungsphase in das Gruppengeschehen integrieren können und wollen. Ist diese erfolgreich abgeschlossen, hat jedes Kind Anspruch auf einen Betreuungsvormittag pro Woche in der maximal achtköpfigen Kindernestgruppe. Nach Absprache mit dem qualifizierten Erzieherteam rund um die Leiterin Susanne Nett (Name ist Programm!) und bei entsprechenden Kapazitäten kann die Anzahl der Betreuungstage auch erhöht werden. Und das Wichtigste: Das Kindernest Grenzenlos steht allen Kindern zur Verfügung, also nicht nur den Inhabern eines Grenzenlos-Passes.
Zwischen 9 Uhr und 12.30 Uhr sind von Montag bis Freitag immer zwei Erzieherinnen aus dem insgesamt vierköpfigen Team von ausgebildeten und erfahrenen Pädagoginnen vor Ort, um den maximal acht Kindern nicht nur einen Platz zum Toben und Spielen zu geben, sondern um ihnen auch in liebevoller Fürsorge die altersgerechten Grundlagen des gemeinschaftlichen Zusammenseins näherzubringen. Dabei gilt im Kindernest Grenzenlos die Leitlinie, die Kleinen nicht zu überfordern, weshalb bestmöglich sichergestellt wird, dass es genügend freie Betreuungsplätze gibt, um ein Kind mehrmals in der Woche zu betreuen.
Ein Platz für Spaß, Entdeckungen, Entwicklung, Sicherheit und Orientierung
Und zu entdecken, zu bespielen und zu erforschen gibt es für Kinder im Kindernest Grenzenlos unendlich viel. Um der kindlichen Neugierde und dem Bewegungsdrang Rechnung tragen zu können, versuchen die Erzieherinnen mit der Gruppe so oft wie möglich nach draußen zu gehen, Spielplätze zu besuchen, Tiere zu beobachten und die Welt mit allen Sinnen kennenzulernen. Und während Turnen, Klettern und das Buddeln im Sandkasten die haptische, motorische und körperliche Entwicklung unterstützen, wird die sprachliche Entfaltung der kleinen Entdecker mit Kreis-, Finger- und Singspielen gefördert und gefestigt. Doch auch Kreativität und Musik bekommen in der Herstallstraße viel Platz und Raum und so ist es nur folgerichtig, dass Basteln, Kneten und die beliebten Pappmachéarbeiten für die Kids genauso zu den Highlights zählen wie das gemeinsame Spiel mit und auf verschiedensten Rhythmusinstrumenten.
Klingt nach viel Action, Spaß und Abwechslung! Die frühpädagogische Philosophie des Kindernests beruht jedoch auch darauf, den Kindern von Grund auf Sicherheit und Orientierung zu geben. So werden sie durch regelmäßige Toilettengänge, Wickeln und richtiges Händewaschen ganz praktisch bei der Beziehungsentwicklung zum eigenen Körper altersgerecht unterstützt. Und weil gerade auch der Besuch einer Einrichtung wie einer Krippe oder eines Kindernests die erste Trennung von den Eltern bedeutet, stellen feste Tagesabläufe und wiederkehrende Rituale neben dem umfangreichen Aktionsprogramm eine sehr wichtige Grundlage der täglichen Betreuung dar und sorgen somit bei den kleinen Klienten für ein Gefühl der Geborgenheit. Dazu zählen gemeinschaftliche Morgen- und Schlusskreise ebenso wie ein gemeinsames Frühstück und klare Regeln für das tägliche Zusammensein.
© Till Benzin
Kindernest Grenzenlos
So werden auch bei den Kleinsten bereits im Kreis der Nestgruppe wichtige Sozialkompetenzen entwickelt und gefördert: Sie lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, mit anderen in Kommunikation und Austausch zu treten, das Essen als wertvolles Gut kennenzulernen und sich an gemeinschaftliche Regeln und Abläufe zu halten. Doch nicht nur das. Denn durch die Entstehung erster Bindungen und Freundschaften außerhalb des Inner-Circle-Familienkreises erleben die Kids eine Bereicherung in ihrer emotionalen Entwicklung und werden darüber hinaus durch die Erzieherinnen mit Lob und Anerkennung darin bestärkt, sich ein gesundes und stabiles Selbstwertgefühl aufzubauen.
Betreute Kinder und informierte Eltern
Die begleitende Zusammenarbeit mit den Eltern stellt in der täglichen Hort- und Krippenarbeit für das Team des Kindernests Grenzenlos eine weitere Herzensangelegenheit dar. Stetige Kommunikation und Kooperation sind dabei der Grundpfeiler, gerade auch dann, wenn es beispielsweise um die Identifikation von Veranlagungen und Stärken, aber auch gegebenenfalls beginnenden Auffälligkeiten oder Defiziten geht. Durch die fachliche Kompetenz in Verbindung mit dem fähigen Grenzenlos-Netzwerk können so zum Beispiel auch Möglichkeiten zur weiterführenden Förderung durch verschiedene Fachdienste in Aschaffenburg aufgezeigt und möglichst gleich angeschoben werden.
Wer den Grenzenlos e. V. kennt, weiß, dass auch bei der vereinseigenen „etwas anderen KiTa“ darauf geachtet wird, dass sich jeder dieses wunderbare Angebot leisten kann: Die Kosten für einen Vormittag im Kindernest Grenzenlos belaufen sich auf zehn Euro, bei Vorlage des Grenzenlos-Passes reduziert sich dieser Betrag auf vier Euro. Jedes Geschwisterkind wird für eine Zusatzpauschale von fünf Euro in der Herschelgass’ ebenfalls bestens versorgt.
Und eines ist sowieso klar: Susanne Nett und ihr Team freuen sich schon jetzt auf jede kleine Aschaffenburgerin und jeden kleinen Aschaffenburger, die ihre tolle Kindernest-Gruppe in Zukunft bereichern werden!
