Die Stadt Aschaffenburg hat den Bayerischen Eine-Welt-Preis 2026 für Kommunen für ihren umfangreichen Nachhaltigkeitsprozess, ihr Engagement als Fairtrade-Stadt, für die gute Vernetzung zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft, dem Smart Data Dashboard und weiteren Projekten erhalten.
In seiner Laudatio würdigte Florian Gleich vom Bayerischen Städtetag die seit Jahrzehnten verankerte Eine-Welt-Arbeit in der Lokalpolitik und Stadtgesellschaft in der Stadt Aschaffenburg. Diese startete 1995 mit dem Beschluss, eine „Lokale Agenda21“ in Zusammenarbeit mit Organisationen und Bürgern der Stadt zu erstellen. Der 2000 ins Leben gerufene „Agenda21-Beirat“ wurde 2024 in „Nachhaltigkeitsbeirat“ umbenannt. Seit 2015 ist Aschaffenburg Fairtrade Stadt und erfüllt seither kontinuierlich alle Kriterien sowie Vorgaben. Maßgeblich verantwortlich für die Kontinuität ist die Steuerungsgruppe, die seit ihrer Gründung 2014 zahlreiche Projekte initiiert und umgesetzt hat, beispielsweise die jährliche Faire Woche, die Aktion „Fairschenken“ zur Weihnachtszeit oder den Einkaufsratgeber „Fair Bio Regional“. Zudem ist die Stadt in der länderübergreifenden fairen Metropolregion Rhein.Main.Fair aktiv.
Positiv hervorgehoben wurden außerdem weitere Projekte wie das Smart Data Dashboard zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) sowie Konzepte zur nachhaltigen Beschaffung.
