Blues Music Award Gewinner stellt mit hochkarätig besetzter Band sein neues Album vor
Devon Allman hat den Blues-Rock in seiner DNA. Dieser unverwechselbare Sound prägt seine Musik, seit er als Teenager anfing, Gitarre zu spielen, bis hin zu seinen jüngsten Alben. Als Singer/Songwriter, Gitarrist, Keyboarder, Produzent und Chef eines Plattenlabels genießt Allman seit über zwei Jahrzehnten breite Anerkennung bei Kritikern, kann allerhand Top-Platzierungen in den Billboard-Charts verzeichnen und nennt zahlreiche Auszeichnungen sein Eigen. Ende September 2023 stellte Devon Allman einen Weltrekord auf, indem er in 49 Tagen 50 Konzerte in allen 50 Staaten Amerikas gab.
Gut zwanzig Jahre nach Beginn seiner Plattenkarriere ist ein Charakterzug von Devon Allman deutlich erkennbar: Er schaut immer nach vorne. Als Künstler und Performer bleibt er in Bewegung, ist stets bereit, seine Grenzen zu erweitern, und ist immer auf der Suche nach neuen Inspirationsquellen und Musikern, mit denen er zusammenarbeiten kann. Dieser Ansatz treibt ihn an, ständig Neues zu kreieren und sich weiterzuentwickeln. In seiner bisherigen Diskografie finden sich daher neben einer Reihe von Soloalben auch Veröffentlichungen mit Honeytribe, mit denen er 2006 debütierte, mit der Southern-Rock-Supergruppe Royal Southern Brotherhood sowie mit der Allman Betts Band. Zwar ist er noch lange nicht am Ende seiner Reise angelangt, doch schon jetzt ist sein Lebenswerk dem musikalischen Erbe würdig, das ihm sein verstorbener Vater Gregg Allman von der legendären Allman Brothers Band hinterlassen hat.
Sein neues Projekt „The Blues Summit“ ist wieder einmal ein Gemeinschaftswerk, bei dem das Devon Allman Project durch Größen wie Christone „Kingfish“ Ingram, Larry McCray, Jimmy Hall, Sierra Green und Robert Randolph ergänzt wird. Doch dieses Mal zeigt Allman die als Musiker nicht alltägliche Bereitschaft, das Rampenlicht mit anderen zu teilen. Er stellt seine Mitmusiker auf dieser Session nicht nur vor. Bei etwa der Hälfte der zehn Titel lässt er sie die Hauptrolle spielen. Da es sich bei den meisten seiner Gäste um bekannte Bluesmusiker handelt, ist dies eines der bluesigsten Alben seiner Karriere geworden. Wie der Titel „The Blues Summit“ schon sagt: Hier handelt es sich um ein Blues-Gipfeltreffen.
Einer der Stars dieser Session ist Jimmy Hall. Einige kennen ihn vielleicht als Leadsänger und Mundharmonikaspieler der Südstaaten-Rockband Wet Willie oder durch seine Zusammenarbeit mit Jeff Beck. Bereits beim Stück „Blues Is A Feelin'“ drückt Hall der Platte mit seinem eindringlichen Gesang und kraftvollem Harp-Spiel seinen Stempel auf.
Doch mehr als jedes andere Stück auf The Blues Summit ist es eine Coverversion, die zeigt, dass Allman immer nach vorne und nicht zurückblickt. Jimi Hendrix’ „Little Wing“ wurde mittlerweile zu Tode gecovert. Indem er sich geschickt Freiheiten gegenüber der vertrauten Struktur des Songs nimmt und fette Rhythmusgitarren dort hinzufügt, wo man sie am wenigsten erwartet, haucht Allman dem Evergreen neues Leben ein und macht es auf überraschende Weise zu seinem eigenen.
Devon Allman kennt sehr wohl seinen Platz als Fackelträger für die nächste Generation der Allman-Musik. Wer ihn in den letzten Jahren live erlebt hat, weiß, dass in seinen Sets oft Allman Brothers-Klassiker zu hören sind. Doch mit „The Blues Summit“ beweist er einmal mehr, dass er am liebsten seinen eigenen Weg geht – diesmal als Bandleader und Teamplayer, der bereit ist, die Aufmerksamkeit auf andere zu lenken.
Hier die Besetzung der Band: Devon Allman (guitar/vocals), Jimmy Hall (vocals, harmonica), Bernard Allison (vocals, guitar), Claudette King (vocals), Nathan Graham (bass), Mark Harris (keys), John Lum (drums), Jackson Stokes (guitar, vocals)

Google
Yahoo
Outlook
ical