Zu Beginn des 19. Jahrhunderts geht in Italien ein Stern am Geigenhimmel auf, der bald alles bisher dagewesene überstrahlen wird: Niccolò Paganini betritt die Konzertbühnen Europas und zieht mit seiner Virtuosität ein begeistertes Publikum in seinen Bann.
Anlässlich seines Geburtstages spielen Roman Soltys, Violine und Andreas Lippert, Violoncello Originalwerke und Arrangements aus seinem reichhaltigen Schaffen.
In zwei, vom Komponisten speziell für diese Besetzung geschriebenen Duetten haben die beiden Instrumentalisten Gelegenheit, süffige italienische Opernmelodik mit geschwätzigem Parlandostil abzuwechseln. Es folgen eine Violinarie aus dem Film „Der Teufelsgeiger“ (mit David Garrett als Paganini) und die Variationen auf der G-Saite über ein Thema aus Rossinis Oper „Moses in Ägypten“, mit denen die Legende von Paganinis Gefängnisaufenthalt wiederauflebt (angeblich waren an diesem Ort drei seiner Violinsaiten gerissen, sodass er all seine Musik auf einer einzigen Saite spielen musste).
Betörende Melodien und atemberaubende Virtuosität versprechen, den Zuhörern einen unvergesslichen Abend zu bescheren.
