Psychrocker aus New York zurück
King Buffalo, eine Band aus dem New Yorker Hinterland, ist trotz überschaubarer, klassischer Trio-Besetzung schwer zu beschreiben. Ihre ausschweifenden Arrangements schreien nach mehr Aufmerksamkeit als die übliche Genre-Einordnung vermuten lässt. Stoner, Psychedelic, Progrock – alles enthalten, aber es steckt noch einiges mehr an Überraschungspotential in dieser Band.
Sean McVey, Dan Reynolds und Scott Donaldson sind trotz ihrer jungen Jahre fast so etwas wie Urgesteine der Rochester, NY Rock Szene. Seit 2013 unter dem Namen King Buffalo unterwegs, erspielt man sich nach einigen Demo-Veröffentlichungen und (Split-)Singles schnell einen Namen in der internationalen Szene.
Seither zerhacken und zersägen King Buffalo ihre schweren psychedelischen Soundgemälde in den Wäldern außerhalb der US-Metropole und kreieren ihren ganz eigenen Bandsound, der mit dem 2016er Longplayer „Orion“ auf einem besonderen und aufregenden Debüt zusammenkommt – dicht gefolgt von einer ausgiebigen Tour auch hierzulande gemeinsam mit Bands wie der Szenegröße Elder. 2018 erscheint das Album „Longing To Be The Mountain“, das stellenweise an die frühen Pink Floyd erinnert und den Fankreis erweitert. Aktuell legen King Buffalo ihre „Pandemic Trilogy“ vor, bestehend aus den Alben „The Burden Of Restlessness“, „Acheron“ (beide 2021) sowie „Regenerator“ (2022), welches eigentlich auch schon 2021 erscheinen sollte. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern klingen King Buffalo hier kompakter und unbeschwerter. Man merkt deutlich, dass „Regenerator“ eine optimistische und helle Grundstimmung haben sollte, auch wenn die Songs in einer düsteren Zeit entstanden.
Nachdem 2023 das Livealbum/Konzertfilm „Live At Burning Man“ veröffentlicht wurde, sind King Buffalo mit dem Schreiben neuer Songs beschäftigt. Parallel dazu führt ihr Weg immer wieder zurück auf die Bühne – ein Ort an dem die Heavy-Psycher ihre Liebe zu weiten Soundlandschaften am besten ausleben können.

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