Wenn Musik mehr sein soll als reine Unterhaltung, lohnt sich ein Blick auf die neue Konzertreihe in Aschaffenburg, die dieses Mal im Rahmen des Feministischen März’ stattfindet und im Zeichen von Rockmusik steht. Dabei versteht sich das Format als musikalischer Beitrag zu Sichtbarkeit, Widerstand und Solidarität.
Das Ziel: Räume schaffen, in denen FLINTA*(Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-binäre, Trans- und Agender-Personen)-Musikschaffende ihre Stimmen hörbar machen können und einen Ort bieten, an dem alle Menschen (unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religionszugehörigkeit etc.) willkommen sind. Für alle, die sich nach einem ausgelassenen Abend sehnen und musikalische Vielfalt feiern und unterstützen möchten, ist dieses Format definitiv der richtige Platz.
Klub Kowalski
FLINTA*Sounds setzt bewusst ein Zeichen gegen bestehende Ungleicheiten im Kulturbetrieb – sowohl vor als auch hinter der Bühne. Abseits etablierter Strukturen wird hier eine Fläche für Perspektiven, die in der Musikbranche nach wie vor unterrepräsentiert sind, geboten. Hier geht es um künstlerischen Ausdruck, ein offenes und respektvolles Miteinander, wertvollen Austausch, gemeinsames Lautsein und Empowerment. Mit von der Partie sind Lavenders, eine all female Band aus Frankfurt, die unter anderem mit Balkanrock die Bühne zum Beben bringt, genauso wie Klub Kowalski aus Würzburg. Das junge Quartett macht den Abend mit deutschem Punkrock perfekt und zeigt, was Girl Power alles kann.
Der Eintritt erfolgt nach dem Prinzip „pay what you want“, um möglichst vielen Menschen Zugang zu ermöglichen und mit Kultur Räume zu öffnen. FLINTA*Sounds ist damit weit mehr als eine Konzertreihe: Es ist ein lebendiger Ort für Sichtbarkeit, Gemeinschaft und eine solidarische Zukunft der Musik.

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