Blues Rock-Gitarrenvirtuose begeistert durch faszinierende Gitarrenkünste und rauen Gesang
Eric Sardinas fesselnde Mischung aus Blues, Rock mit Southern-Attitüde zeichnet sich durch ihr hohes technisches Niveau und ein bis ins Detail ausgeklügeltes Songwriting aus. Dennoch ist es vor allem ein übergeordneter Begriff, mit dem sich der Gitarrist und Sänger perfekt beschreiben lässt: Energie! Und wer jetzt die prickelnde Atmosphäre des Programms der aktuellen CD „Midnight Junction“ erlebt, wird von seiner puren Vitalität in den Bann gezogen.
Wie kaum ein anderer zeitgenössischer Musiker hat Sardinas seine Dobro-Gitarre zum verlängerten Arm gemacht, zum Spiegelbild seiner Seele und Werkzeug seiner künstlerischen Visionen. Ob mit filigranem Fingerpicking, mit handfesten Akkorden oder per Bottleneck initiierten Slide-Parts, immer kommt der einzigartige Sound seines Lieblingsinstruments zum Ausdruck. Das Ergebnis ist eine siedend heiße Mixtur aus Delta-, Texas- und traditionellem Blues, selbstbewusst präsentiert in einer höchst modernen Ausprägung. „Generell orientiere ich mich am frühen elektrischen Blues, mir gefällt die Geradlinigkeit dieses urwüchsigen Sounds, die Eindringlichkeit, die auf ihre vordergründig simple Struktur zurückzuführen ist.“ Sardinas spricht von für ihn typischen Nummern, wie „Swamp Cooler“, „Muddy Water“ oder „Miracle Mile“, in denen er die Grenzen des Blues auf raffinierte Weise verschwimmen lässt.
Dass der Mann jedoch am liebsten auf traditionelle Trademarks setzt, machen zahlreiche Querverweise zu Acts wie ZZ Top, Jimi Hendrix oder Rory Gallagher klar. Eric Sardinas-Songs sind griffig, sein Gitarren-Sound ist unverwechselbar, und sein Trio super tight in ihrem Zusammenspiel. Wer im Blues eine rauere Alternative zu den Platzhirschen des Genres sucht, ist bei Eric Sardinas bestens aufgehoben!

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