Die Frau mit dem Salbengefäß
Stiftsmuseum Stiftsplatz 1a, 63739 Aschaffenburg
Kardinal Albrecht von Brandenburg musste 1541 unter dem Eindruck der Reformation von Halle nach Aschaffenburg umziehen. Der Kirchenfürst ließ dabei Wagenladungen kostbarster Güter in seine neue Residenz an den Untermain transportieren, darunter auch den „Magdalenen-Altar“ aus der Werkstatt Lucas Cranachs. Im Laufe der Zeit wurden die Teile des Altars in alle Winde verstreut und fanden erst wieder im Aschaffenburger Stiftsmuseum zusammen. Die Sonderführung erschließt die Gesamtkomposition des Flügelaltars und besonders das Bild der Maria Magdalena.
Am gleichen Tag findet um 19.30 Uhr das Dienstagsgespräch im Martinushaus mit Prof. Dr. Gisela Muschiol zur Rezeptionsgeschichte der Maria Magdalena statt.
