Sonderausstellung: Sind die Mischwesen noch zu bändigen? – Die Troublemaker der Antike sind los!
Medusa, Minotauros, Kentauren & Co. – Wer kennt sie nicht, die Mischwesen der Antike? Zusammengesetzt aus den Körpern von Menschen und unterschiedlichen Tieren bevölkerten sie die Mythenwelt der griechischen und römischen Antike. Oft werden sie als Monster bezeichnet, als Scheusale oder Ungeheuer. Sie störten die Ordnung der Menschen, sorgten für Chaos und verbreiteten Angst und Schrecken. Deshalb mussten sie gebändigt werden. Diese Aufgabe übernahm gewöhnlich ein Held, und die Bändigung ging in der Regel mit dem Ableben des Untiers einher. Nichtsdestotrotz haben die Wesen ihre eigene Geschichte samt eigener Herkunft. Sie sind mit bestimmten Orten verbunden und werden auf eine bestimmte Weise dargestellt. Obwohl sich das manchmal auch im Laufe der Zeit veränderte, waren und sind sie immer sofort erkenn- und benennbar.
Mit diesen „Troublemakern“, aber auch etwas umgänglicheren Mischwesen haben sich Studenten in einer museumspraktischen Übung am Institut für Klassische Archäologie der LMU München auseinandergesetzt, um sie selbst zu „bändigen“ und in den Mittelpunkt der diesjährigen Sonderausstellung im Pompejanum zu stellen. Dafür haben sie eine Auswahl von hochkarätigen Objekten aus den Staatlichen Antikensammlungen in München getroffen, die jetzt in Aschaffenburg präsentiert werden.
Öffnungszeiten: Di.–So. 10–16 Uhr

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